| Wettbewerbsfähigkeit in Zahlen: Health & Personal Care |


Die Kernbranchen und Technologiebereiche im Vergleich
Die Gesundheitswirtschaft lässt sich im Wesentlichen in drei Bereiche einteilen:
 | Den Kernbereich der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung mit den personal- und beschäftigungsintensiven Dienstleistungsbereichen der Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, den freien Arztpraxen, den Praxen nichtärztlicher medizinischer Berufe, Apotheken sowie den stationären, teilstationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. |
 | Vorleistungs- und Zulieferindustrien, die die so genannten Health Care Industries (Pharmazeutische Industrie, Medizin- und Gerontotechnik, Bio- und Gentechnologie), Versicherungen, das Gesundheitshandwerk sowie den Großund Facheinzelhandel mit medizinischen und orthopädischen Produkten umfassen. |
 | Nachbarbranchen und Randbereiche des Gesundheitswesens, die die Kernbereiche der Gesundheitswirtschaft mit den Angeboten aus anderen Bereichen des Dienstleistungssektors (Consulting, Gesundheitstourismus, Wellness oder Gesundheitsbezogene Sport- und Freizeitangebote, Wohnen) sowie des produzierenden Gewerbes (Informationsund Kommunikationstechnologien, neue Werkstoffe, Analysetechnik) verknüpfen. |
Die folgenden Zahlen geben einen ersten Überblick über die Kernbranchen der Gesundheitskompetenz. 


Folgende Fakten lassen sich festhalten:
 | Die Beschäftigung im Krankenhausbereich ist in der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck stark gewachsen, im Vergleich zu NRW jedoch leicht unterdurchschnittlich.
|  | Die Pharmaindustrie hat im Vergleich zu NRW 6 mal so stark Arbeitsplätze abgebaut.
|  | Die Beschäftigung im Versicherungsgewerbe ging zurück, obwohl in NRW ein starkes Wachstum verzeichnet wurde.
|  | Im Bereich des Sozialversicherungsgewerbes kam es zu einem massiven Stellenabbau im Bergischen Städtedreieck. Der Anteil an der Gesamtbeschäftigung liegt aber 50 % über dem von NRW.
|  | Die Bedeutung der Pharmazeutischen Industrie ist in der Region trotzdem 5 mal so hoch wie in NRW (gemessen am Anteil an der Gesamtbeschäftigung).
|  | Würden die Dynamikfaktoren der Region denen von NRW entsprechen, hätte der Standort 2003 rund 4.480 zusätzliche Arbeitsplätze in den vier Branchen zu verzeichnen. |

| Dem Kompetenzfeld Health & Personal Care lassen sich 2 der 31 Technologiebereiche der Patentsystematik zuordnen. Das Bergische Städtedreieck nimmt in beiden Feldern eine führende Stellung ein. |

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