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Die regionalen Handlungsfelder im Kompetenzfeld Metall

 

Verbesserung der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette: Industrieprodukte lassen sich ohne Dienstleistungen wie z. B. Transport, Logistik oder F & E nicht fertigen. Diesbezüglich konzentrieren sich die Industrieunternehmen auf eine Optimierung bei der Eigenerstellung bzw. beim externen Bezug. Schätzungen zufolge, liegt das Kostensenkungspotenzial allein bei Logistikleistungen zwischen Industrie und Handel bei 15 % bis 20 % der Gesamtkosten.

 

 

Outsourcing: Verstärkte Ausrichtung der Wertschöpfung nach vom Markt wahrnehmbaren Neukompetenzen, mit der Folge geringer Fertigungs-/Organisationstiefe wird eine verstärkte Auslagerung nicht kompetenzerhöhender Funktionen nach sich ziehen. Ein starker Bedarf an Projektmanagement, sowie wachsende Bedeutung von Teamfähigkeit und Sozialkompetenz ist die Folge.

 

 

Kompetenz- und Kapazitätsnetzwerke: Das Überleben vieler Industrieunternehmen wird deshalb ganz entscheidend davon abhängig sein, ob es gelingt, Kostensenkungspotenziale zu nutzen. Regionale Potentiale dazu liegen in einer verbesserten Transparenz von Maschinenkapazitäten und Unternehmenskompetenzen für die Arbeitsteilung.

 

 

Entwicklung produktbegleitender Dienstleistungen: Sie spielen für den Absatz eine herausragende Rolle. Die Kunden erwarten nicht nur die Bereitstellung eines Sachgutes, sondern immer häufiger zusätzliche Leistungen wie Beratung, Finanzierung, Inbetriebnahme und Wartung "aus einer Hand" (auch Positionierung als Komponenten- und Systemzulieferer).

 

 

Fabrikautomation: Produktivitäts- und Effizienzsteigerung durch automatisierte Fertigung. Ersatz der lohnintensiven durch eine kapitalintensive Fertigung.

 

 

Technologieführerschaft durch Forschung und Entwicklung: Die industrielle Produktion erfordert durch die gestiegene F&E- und Technikintensität zunehmend den Einsatz höher qualifizierter Beschäftigter. Somit hat sich auch der Anteil an höher qualifizierten Beschäftigten im Zeitablauf verändert. Andererseits ist die Forschung und Entwicklung sowie die Nutzung ihrer Ergebnisse ein wichtiges Aufgabenfeld. Die mittelständische Gemeinschaftsforschung soll aktiviert, Forschungstransfer gestärkt werden.

 

 

Internationalisierung - Export und Produktionsverlagerung in das Ausland: Die Nutzung des Exportpotentials ist für mittelständische Unternehmen ein wichtiges Strategiefeld, um eine wettbewerbsfähige Größenordnungen zu erhalten oder zu entwickeln. Auch für Unternehmen, die planen, einen Teil ihrer Produktion ins Ausland zu verlagern, sollte es eine Unterstützungsinfrastruktur geben.

 

 

E-Commerce-Anwendungen in der Industrie: Vertrieb (Internetportale), Effizienzsteigerungen und verbesserte Zusammenarbeit über die ganze Wertschöpfungskette hinweg können über Internet-Instrumente realisiert werden.

 

 

Personalrekrutierung: Zur Erhöhung der Attraktivität regionaler Technikarbeitsplätze ist eine verbesserte Vermittlung der gesellschaftlichen Bedeutung von Technik in den regionalen Schulen notwendig. Die Verfügbarkeit qualifizierten Personals (Ingenieure, Facharbeiter) wird abnehmen, wenn die gegenwärtigen Studien- und Berufswahlquoten nicht erhöht werden können. Bei Studierenden ingenieurwissenschaftlicher Fächer müssen die Abbruchquoten vermindert werden.